Das GSG erreicht den 3. Platz im „freestyle-physics“-Finale 2012

Vom 26.06. bis zum 28.06.2012 fand der Wettbewerb „freestyle-physics“ an der Uni Duisburg statt, an dem in diesem Jahr zwei Teams des Geschwister-Scholl-Gymnasiums teilnahmen.

Zum vierten Mal waren die erfahrenen „Freestyler“ Philipp Schwarte, Daniel Lammers und Manuel Wessel dabei und holten sich den 3. Platz im Wettbewerb „Kettenreaktion“ (Bild1). Bei der  Entwicklung der Reaktionskette war natürlich auch Christoph Uphoff beteiligt, der aber leider am Finaltag nicht dabei sein konnte. Wieder einmal war die Jury sehr beeindruckt von der Vielfältigkeit der physikalischen Reaktionen und der enormen Kreativität und ließ sich detailliert alle Ideen vom Team des GSG erläutern (Bild 2).

Dem Team steht bei ihrer Konstruktion nur eine Grundfläche von 1 m² zur Verfügung. Das folgende Video zeigt eine Kettenreaktion, bei der diese Einschränkung nicht besteht. Dennoch sind die Scholl-Physiker mindestens genauso ideenreich:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=qybUFnY7Y8w

Die neue Generation der AG setzt sich zusammen aus Yannic Dubus, Jan Jörg Wesemann, Felix Altenbach, Coraghessan Steinbach und Niklas Lorisch, die in monatelanger Tüftelei eine Wasserrakete gebaut und diese „The flying hot glue“ getauft haben, da bei ihrer Erstellung Unmengen an Heißkleber verarbeitet wurden (Bild 3). Ein besonderer Dank gilt Frau Altenbach, die das junge Team samt Flugkörper und Startrampe sicher nach Duisburg und zurück gefahren hat.

Die Rakete „tankt“ ihre Energie, indem sie unter 5 bar Druck gesetzt und dann über ein Seil aus sicherer Entfernung gestartet wird (Bild 4). Trotz der geschickten und wohldurchdachten Konstruktion reichte es am Finaltag nicht für eine Platzierung. Davon lässt sich das Team allerdings keineswegs entmutigen und hat vor, im nächsten Schuljahr möglichst früh mit der Physik-AG zu beginnen, um 2013 unter die ersten Zehn zu oder sogar aufs „Treppchen“ zu  kommen.

GSG gewinnt im Freestyle-Physics - Finale 2011 den zweiten Platz

von links nach rechts: Bernd Walker, Christoph Uphoff, Manuel Wessel, Daniel Lammers, Phillip Schwarte, Kevin Foryt, Stefan Hacker und Tobias Kahlenberg

Auch in diesem Jahr hat die Physik-AG des Geschwister-Scholl-Gymnasiums unter der Leitung von Bernd Walker  nach monatelanger Vorbereitung  am Finale des Wettbewerbs „freestyle-physics“ an der Uni Duisburg teilgenommen. Nachdem die Schüler im letzten Jahr einen Sonderpreis erhielten, überzeugten sie die hochkarätige Jury diesmal in besonderem Maße und erreichten von ca. 70 teilnehmenden Gruppen aus ganz NRW und darüber hinaus in der Kategorie „Kettenreaktion“ den zweiten Platz. 

Auch die AG von Günther Langen zeigte technisches und physikalisches Know-how  mit ihrem präzise arbeitenden Katapult und verpasste in dieser Kategorie nur knapp eine Platzierung.


exciting physics - per Katapult zum Mond

Die beiden Schüler Christoph Lüdecke und Sebastian Fels aus der Jgst. 13 nahmen am 23.09 2009 am Physik-Wettbewerb „exciting.physics“ teil und bauten ein Katapult zur Lösung der Aufgabe "Mondlandung". Sie belegten den 5. Platz. Auf den Fotos sind sie beim Aufbau des Katapults zu sehen.

Aufgabe: Mondlandung (Finale an der Uni Köln am 23.09.2009)
Ziel ist es, mit einer “Mondlandefähre” möglichst sanft und zielgenau auf einem “Kleinplaneten” zu landen. Die Landung muss möglichst sanft erfolgen, damit die mitgeführte “Expeditionsausrüstung” (ein rohes Ei) nicht beschädigt wird. Es muss also eine Vorrichtung konstruiert und hergestellt werden, die es erlaubt, eine selbstgebaute “Mondlandefähre” über eine 3m hohe Barriere hinweg kontrolliert auf den “Kleinplaneten” zu befördern. Der “Kleinplanet” ist eine quadratische Holzplatte mit 1m Kantenlänge, deren Zentrum in einem Abstand von 10 m von einer Startlinie flach auf dem Boden positioniert ist. Die Holzplatte ist von zwei konzentrischen Ringen umgeben, denen verschiedene Punktzahlen zugeordnet sind: Zentrum (Holzplatte) 10 Punkte, mittlerer Ring 5 Punkte, äußerer Ring 1 Punkt, außerhalb 0 Punkte (siehe Skizze). Die besondere Schwierigkeit besteht darin, dass mit der “Mondlandefähre” ein rohes Ei möglichst bis in das Zentrum des “Kleinplaneten” transportiert werden soll, wobei das Ei weder beim Start noch bei der Landung beschädigt werden darf.

Bewertungskriterien sind:

  • Treffsicherheit bei Unversehrtheit der Eisfläche
  • Originalität und technische Raffinesse der Mondlandefähre können mit Sonderpreisen ausgezeichnet werden.

freestyle-physics 2004


Aufgabe: Kettenreaktion
Ziel der Aufgabe ist es, eine Kettenreaktion zu entwerfen und zu bauen, die aus phantasievollen Kombinationen möglichst vieler sich nacheinander auslösender physikalischer Effekte besteht. Die gesamte Anordnung muss auf der Grundfläche von 1 m2 untergebracht werden. Offenes Feuer und pyrotechnische Elemente sind nicht zugelassen, allerdings dürfen Feuerzeug- oder Kerzenflammen, sowie Tischfeuerwerk verwendet werden.

Bewertungskriterien sind:

  • Anzahl der unterschiedlichen Reaktionen (physikalische Effekte) (z. B. zählt das Umfallen von Dominosteinen lediglich als ein Effekt)
  • Technische / physikalische Raffinesse
  • Originalität
  • Poster-Präsentation

Hier demnächst unsere Kettenreaktion als Video (in Bearbeitung)

2. Preis
Eine Schülergruppe der Jahrgangsstufe 11 des Scholl erreichte den 2. Preis: Mediengutschein 250,- € bei amazon.de und ein  Abo Wissenschaft-Online Physik & Technik (89,- €)

Aufgabe: Optische Täuschung
Ziel der Aufgabe ist es, ein Exponat zu entwerfen und zu bauen, das bei Betrachtung aus einem bestimmten Blickwinkel den Eindruck einer optischen Täuschung hervorruft. Die Wahl der Materialien, der Aufbau und die Realisierung sind völlig freigestellt, jedoch ist ein Tischaufbau mit maximalen Abmessungen von 60cm x 60cm x 60cm vorgeschrieben.

Bewertungskriterien sind:

  • Technische / physikalische Raffinesse
  • Originalität
  • Poster-Präsentation

Sonderpreis "Bestes Poster"

Drei Schülerinnen der Jahrgangsstufe 8 erhielten den Sonderpreis "Bestes Poster": Mediengutschein 100,- € bei amazon.de

Optische Täuschung: Spiegelhalle

freestyle-physics 2005

Im 4. Anlauf hat es nun endlich geklappt: Nach mehreren zweiten und dritten Plätzen in den letzten Jahren standen Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums am Dienstag, den 28.6., ganz oben auf dem Treppchen. Nachdem sie im letzten Jahr noch Erfahrungen bei der freestyle-physics der Uni Duisburg gesammelt hatten, reichte es diesmal für die Obertertia A des Physiklehrers G. Langen zu einem 1. (300€) und einem 3. Platz (100€).

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium  nimmt jährlich mit einigen Gruppen an dem Schüler-Wettbewerb, bei dem es darum geht, auf kreative Art physikalische Aufgaben zu lösen, sehr erfolgreich teil. Schüler aus ganz NRW stellen sich im Finale in Duisburg der Jury. Dabei kommt es viel auf Originalität, (physikalischen) Pfiff, Funktionsfähigkeit und Robustheit der Objekte an.

Ziel der Aufgabe, die sich die Obertertianer diesmal ausgesucht hatten, war es, einen Heißluftballon zu entwerfen und zu bauen, der ein möglichst großes Gewicht hob. Dabei musste der Ballon so dimensioniert sein, dass er im Inneren eines Würfels mit 2m Kantenlänge Platz fand. Vor dem Start durfte die Luft ausschließlich mithilfe eines handelsüblichen Haartrockners (Fön, max. 2000W) erhitzt werden. Der Auftrieb des Ballons wurde über einen  Zeitraum von 10min mit einer Federwaage bestimmt. Der höchste erzielte Wert wurde notiert.

36 Gruppen brachten ihre Ballons mit nach Duisburg. An den 4 Messplätzen auf der Bühne wurde der Reihe nach fleißig gefönt. Es waren Ballons aus Rettungsdecken, Malerfolie, Müllsäcken und Papier dabei, in allen erdenklichen Formen und Farben.
Die Schüler der OIIIa traten mit zwei Zylinder (Höhe und Durchmesser 2m) und  mit zwei Würfel der Kantenlänge 2m, gebaut aus Malerfolie, an. Die Zugkraft von 5 Newton (Gewichtskraft von ca. 5 Tafeln Schokolade a 100g) reichte, um die anderen 36 angetretenen Schülergruppen hinter sich zu lassen. Sogar der zweite Würfel erreicht mit 4,3 Newton noch den 3. Platz.

Die Bilanz des GSG der letzten vier Jahre konnte hierdurch kräftig verbessert werden: 1 x Platz 1; 2 x Platz 2 ; 3 x Platz 3 und zwei Sonderpreise.