Netzwerk Weiße Rose

Vor dem Hintergrund des Vermächtnisses der Widerstandsgruppe Weiße Rose hat die Münchener Stiftung das Netzwerk Weiße Rose für junge Menschen ins Leben gerufen. Unsere Schule ist dort mit der Schülerstiftung Courage und anderen Projekten vertreten.

s. Bericht über die Tagung im Sept. 2008

StD G. Pauge, Ch. Hartmann und B. Cetinkaya bei der Tagung der "Weiße-Rose-Stiftung" in München.

2. Einladung der "Weiße Rose Stiftung"

Vom 22.6.09 bis zum 23.06.09 lud die Weiße Rose Stiftung abermals die Courage Schülerstiftung zusammen mit Lehrern bayrischer Namensträger-Gymnasien ein. Ziel dieser Veranstaltung war es, den Lehrern die Idee, die rechtliche Konstruktion sowie die praktische Umsetzung der Stiftung zu erläutern, sie vielleicht sogar ein wenig zu begeistern, um dann Wege zu erörtern, wie die Idee der Stiftung auch von anderen Schülern an den jeweiligen Schulen aufgegriffen und umgesetzt werden könnte. Vertreter unserer Stiftung waren Ranjana Häuser und Christoph Hartmann in Begleitung von Frau Pauge als Lehrerin unserer Schule.

Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung und einem anschließenden Abendessen im Restaurant Grappolo. Durch eine gewisse Enge an den Bistrotischen und ein paar geistreiche Getränke kam schon bald eine gesellige Stimmung auf, welche den Grundstein für den folgenden Tag bildete. Dieser begann in der DenkStätte Weiße Rose in der LMU München nach einer Vorstellung aller Teilnehmer mit der Präsentation der Stiftung durch Ranjana und Christoph. Die Präsentation beinhaltete einen Überblick über den Aufbau, die Aktionen und die Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung. Neben vielen guten Beispielen wie dem Patenprojekt  mit Grundschülern wurde hier auch über Probleme der Stiftung - wie zum Beispiel den ständigen Nachwuchsmangel - geredet. Nach der Präsentation wurde dann diskutiert, wie die Schülerstiftung von anderen Schülern in dem doch recht unterschiedlichen bayrischen Schulsystem adaptiert werden kann und wie die Weiße Rose Stiftung dabei helfen kann. Dabei erwies sich Dr. Christof Schmidt als sehr guter Moderator der Tagung. Letztendlich wurde beschlossen, dass im Herbst motivierte Schüler der einzelnen Schulen und der Schülerstiftung Courage nach München eingeladen werden, um über das Thema zu reden, Fragen zu stellen und danach in Kontakt zu bleiben, damit die Schüler einen Ansprechpartner haben, wenn sie dann auch eigene Projekte oder gar eine Stiftung aufbauen wollen. Denn der Grundgedanke der Stiftung, der auch bei allen Vertretern der Schulen einhellige Zustimmung fand, dass die Initiative von Schülern ausgehen soll, kann so am besten umgesetzt werden.

Nach einem kleinen Umtrunk endete die Veranstaltung auch schon und es ging wieder nach Münster.

An dieser Stelle möchten wir Frau Dr. Hildegard Kronawitter, Frau Ruth Drolshagen und Herrn Dr. Christof Schmid noch einmal herzlich für die Einladung danken. Wir hoffen, dass aus der Planung letztendlich auch ähnliche Projekte entstehen und sind froh, einen wichtigen Beitrag leisten zu können.

von links: Ranjana Häuser, Christoph Hartmann, Ruth Drolshagen, Dr. Christoph Schmid, Gisela Pauge