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31.12.2005

Erprobungsstufe

 

 

 

 

Leitlinien der Arbeit in der Erprobungsstufe (Klasse 5 und 6)

Nicht überfordern, aber auch nicht unterfordern

Allgemeine Informationen

1. Aufgaben, Gliederung und Abschluss der Erprobungsstufe

Die Erprobungsstufe wird als eine pädagogisch-organisatorische Einheit verstanden. Der Unterricht in diesen beiden Jahrgangsstufen knüpft an die Arbeit der Grundschule an, bemüht sich um Angleichung der Voraussetzungen und befähigt die Schülerinnen und Schüler zu zunehmend selbstständigem Lernen, um die Anforderungen des Gymnasiums zu erfüllen. Eine Versetzung von 5 nach 6 findet deshalb nicht statt. Auf diese Weise entsteht für die Schülerinnen und Schüler ein ausreichend großer Zeitraum, um mögliche Übergangsprobleme zu überwinden und sich in die neue Schulform einzuleben.

2. Leitgedanken unserer Arbeit

Schaffung eines sanften Übergangs von der Grundschule zum Gymnasium

  • Intensive Förderung, Beobachtung und Beratung der individuellen Lernentwicklung der Kinder
  • Förderung einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung (kognitive, kreative, soziale Fähigkeiten)
  • Fördern und Fordern von konzentrierter Arbeitshaltung, Lerninteresse, Leis tungsbereitschaft und selbstständigem Lernen
  • Verbindung von Leben und Lernen durch ein differenziertes unterrichtliches und außerunterrichtliches Angebot
  • Förderung des sozialen Lernens, der Mitverantwortung, der Konfliktfähigkeit
  • Schaffung eines positiven Schulklimas und eines Gemeinschafts und Zugehörigkeitsgefühls
  • Gewährleistung klarer Orientierungen durch intensive Zusammenarbeit und Absprachen der Kollegen und ein abgestimmtes Gesamtkonzept

 I. Der sanfte Übergang von der Grundschule zum Gymnasium

  • Der Unterricht in diesen beiden Jahrgangsstufen knüpft an die Arbeit der Grundschule an

  • In der ersten Zeit gleichen wir ganz behutsam mögliche unterschiedliche Lernvoraussetzungen aus

  • Dabei wird zunächst eine einheitliche Ausgangsbasis für die weitere Arbeit gewonnen.

  • Lehrkräfte der Grundschulen unseres Einzugsbereiches kommen regelmäßig zum Erfahrungsaustausch zu uns in die Schule und nehmen teil an den vierteljährlich stattfindenden Erprobungsstufenkonferenzen, die die schulische Entwicklung Ihrer Kinder beratend begleiten

  • Auch wir hospitieren in den Grundschulen, um den Übergang ins Gymnasium möglichst reibungslos zu gestalten
  • Kennlernnachmittag der neuen Mitschüler/innen, der neuen Klassenlehrer/innen sowie der Klassenpaten vor den Sommerferien

II. Unterrichtliche und außerunterrichtliche Akzente in der    Erprobungsstufe 

  • Unterricht der Klassenlehrer und der Fachlehrer in der Erprobungsstufe, soweit das möglich ist , nicht nur in einem Fach, sondern in zwei Fächern
  • Doppelstundenmodell (kombiniert mit Einzelstunden zum intensiven Üben)
  • Intensiver Austausch über die pädagogische Arbeit im Team der Fachlehrer.

  • Vierteljährlich stattfindende Erprobungsstufenkonferenzen, die die schulische Entwicklung Ihrer Kinder beratend begleiten

  • Besonderer Elternsprechtag nur für die neuen Fünftklässler im Herbst für einen ersten Erfahrungsaustausch mit den Lehrern Ihrer Kinder
  • Methodentraining und „Lions Quest“ zum sozialen Lernen mit 1 Wochenstunde fest im Stundenplan integriert
  • Darüber hinaus pädagogische Tage für die einzelnen Klassen, an denen wir unter dem Stichwort "Lernen lernen" die methodische Arbeit verbessern und das Miteinander in der Klassengemeinschaft fördern

  • Intensive Fördermöglichkeiten in allen schriftl. Fächern in der sog. Lernwerkstatt
  • Silentium (13.30 – 15.30 Uhr, von Montag bis Donnerstag)
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Neue Kantine für die Übermittagsbetreuung; Fertigstellung zum neuen Halbjahr, Februar 2010
  • Eigene Fördergruppe, die sich mit Lese-Rechtschreibschwächen befasst, Zusammenarbeit mit der Uni Münster im Programm "Lernserver".
  • Dyskalkulie-Förderung im Rahmen der Lernwerkstatt
  • Einzelförderung durch Oberstufenschüler/Paten (Schüler/innen 10. Klasse, die sich intensiv um die neuen Schüler kümmern)


1. Akzente in der Klasse 5

  • "Wir und unsere neue Schule" (Einstieg in Deutsch und Mathmatik)
  • Gestaltung des Klassenraums im Kunstunterricht
  • Mathe-AG in den 5. Klassen für math. interessierte Kinder (in den Stundenplan integriert)
  • Einführungskurs in die Textverarbeitung mit dem Computer in der 5. Klasse
  • Beginn des „Lernserver“-Programms zur Rechtschreibförderung: standardisierter Test und individuelle Fördermaterialien
  • Sextanerzeitung
  • Zootag (von Biologielehrern gestaltet)
  • Lernwerkstatt mit Silentium (Hausaufgabenbetreuung in Kleingruppen; Leitung: Sozialpädagogin)
  • „Sounds of School“ als Schwerpunkt Musikförderung
  • Bibelmuseum (von Religionslehrern vorbereitet)
  • Besuch in der Stadtbücherei; Leseausweise; Einrichtung Klassenbücherei
  • eigener Elternsprechtag für Fünftklässler
  • Nikolauslauf
  • Sportnachmittag in der Turnhalle mit Eltern
  • Vorstellung der Paten; gemeinsame Schulrallye
  • "Kennlernnachmittag" von Paten gestaltet (Sport, Spiele)
  • Weihnachtsfeier; gemeinsam mit Eltern Gestaltung des Klassenraums

  • Werkstatttage
  • Vorlesenachmittag der LK-Schüler (Jgst. 12) für Fünftklässler
  • Spielkisten mit altersgerechten Spielgeräten für die Pausen
  • Spiel- und Sportnachmittag mit Eltern und Kindern in der Turnhalle


2. Akzente in der Klasse 6

  • Fortführung der inhaltlichen und pädagogischen Arbeit
  • Fortsetzung der Fördergruppen „Lernserver“
  • Fortsetzung „Lions Quest“ (fest im Stundenplan)
  • Studientag Methodenlernen
  • Gestaltung eines Tags zur „Weißen Rose“
  • Lesung eines Jugendbuchschriftstellers

  • Projektarbeit mit "Thementaschen" der Stadtbücherei

  • gemeinsame Stufenfahrt der Klassen 6 zu Beginn des 6. Schuljahrs nach Borkum

  • gemeinsamer Theaterbesuch

  • Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt:
    sexualpädagogische Arbeit mit Jungen/mit Mädchen

  • Programm in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei "Gewaltprävention"

  • Vorlesewettbewerb

  • gemeinsames Abschlussfest mit Eltern und Schülern










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