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Pausenfilm erweckt Aufmerksamkeit

Ein Kurzfilm aus der KunstAktion „Ortungen“, mit der sich das Geschwister-Scholl-Gymnasium schon am Skulpturenprojekt „Kunst trifft Kohl“ beteiligt hat, ist in der Vorauswahl für den Bundes-Schülerfilm-Preis gelandet.

Kunstpädagoge Jürgen Lemke erhielt diese Einladung vom Organisator des Bundes-Schülerfilm-Preises, Burkhard Inhülsen, der die Scholl-Projekte im Internet entdeckt hatte. „Ich bin fast aus allen Wolken gefallen. Es ist schon ungewöhnlich, dass sich die Bundesebene ins Spiel bringt“, sagte Lemke gestern. Der Preis, so Lemke weiter, werde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gestiftet und sei Teil des „up-and-coming, Internationalen Film-Festivals Hannover“.

Der Kurzfilm „2:22,22“ von Fabian Kahlenberg und Niko Sensmeier werde für die Vorauswahl zum Wettbewerb vorgeschlagen. Er zeige aus ungewöhnlichen Perspektiven in schnellen, zur Musik geschnittenen Bildern den rasanten Lauf eines Schülers mit Start Pausenklingel zum Bäcker im Kinderhauser Zentrum. Nach Erhalt einer Tüte mit Schoko-Croissant wird dieses auf dem Rückweg gegessen. Eine typische Pausensituation an einem ganz normalen Schüleralltag.

Mitte September werde hoffentlich eine positive Entscheidung fallen, hofft der Künstler und Kunstpädagoge Jürgen Lemke für seine Schüler. Aber es sei auch jetzt schon ein toller Erfolg für die jungen Filmemacher des Geschwister-Scholl-Gymnasiums.

Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert. Die Entscheidung für die Vergabe des Preises treffe eine Jury nach der Präsentation aller Filme im Rahmen des Festivals, das vom 24. bis 27. November stattfindet. Überreicht wird er am 27. November in Hannover.

VON KATRIN JÜNEMANN, WN MÜNSTER

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