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Schüler*innen präsentieren Facharbeiten

Um Schüler*innen frühzeitig für die Bedeutung der „weichen Faktoren“ im Bewerbungsverfahren zu sensibilisieren, führen die Rotary-Clubs aus Münster seit vielen Jahren den „Rotary Berufsdienste Award“ durch. Zielsetzung des Projekts ist es, Schüler*innen mit Hilfe der Präsentationen ihrer Facharbeiten Unterschiede des Vortragens erlebbar zu machen und zu kritischer Selbstreflektion zu motivieren.

Die Jury in diesem Jahr bestand aus drei Rotariern, dem Oberstufenkoordinator Somchai Areerasd sowie dem Koordinator für Berufliche Orientierung in der Sek. II, Matthias Heeke. Das aufmerksame Publikum bildete die Jahrgangsstufe EF, die im kommenden Schuljahr vor der Aufgabe steht, eine Facharbeit zu schreiben.

Nachdem die Juroren Dr. jur. Christian Badde und Prof. Dr. rer. nat. Klaus Niederdrenk etwas zur Geschichte der Rotarier und zur Zielsetzung des Award vorgetragen hatten, begannen die fünf Referenten mit ihren Vorträgen. Das zeitraubende Hantieren mit der Technik früherer Jahre entfiel, da alle Schüler*innen selbstverständlich und souverän mit Hilfe ihres Ipads vortrugen.

Kai Freese begann mit einer beeindruckend sicher vorgetragenen Präsentation zu der Frage, ob Clemens August von Galen zurecht als „Löwe von Münster“ einzuschätzen ist. Jannik Delkus ging der anspruchsvollen Frage nach, ob Digitalwährungen wie Bitcoin als Landeswährung dienen könnten. In seinem kurzweiligen und interaktiven Vortrag beantwortete Yonis Aden Omar die äußerst komplizierte Frage nach dem Sinn von Quantencomputern und Philipp Dissel beschäftigte sich in seinem anschaulichen Vortrag mit der sogenannten Genschere CRISPR-Cas9. Abschließend setzte sich Loressa Reshani engagiert mit den Beweggründen für das Abdriften eines Jugendlichen in die Neonazi-Szene auseinander.

Für die anschließende Bewertung der Jury zählten Faktoren wie Verständlichkeit und Struktur des Vortrags, Ansprache des Auditoriums, Begeisterungsfähigkeit, Meinung/Positionierung sowie Einhaltung des Zeitlimits. Da alle Vorträge generell zu überzeugen wussten, fiel die Entscheidung nicht leicht. Die Jurorin Ute von Lojewski, ehemals Präsidentin der Fachhochschule Münster, erläuterte die Entscheidung der Jury, die schließlich die Vorträge von Kai Freese und Yonis Aden Omar jeweils  mit einem Geldpreis in Höhe von 100 € prämierte. Die drei Zweitplatzierten erhielten einen Buchgutschein in Höhe von 50 €.

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