Leistungskursfahrt nach Italien

Für den Mathe- und den Deutschleistungskurs der Q2 ging die diesjährige Studienfahrt nach Italien, genauer gesagt an den Gardasee. Die Reise dauerte inklusive An- und Abreisetag vom 02.10.2016 bis zum 07.10.2016 und wurde von Frau Rahner, Lehrerin des Matheleistungskurses, Herrn Brinkmann, Lehrer des Deutschleistungskurses, und von dem Referendar Herrn Förster begleitet.

Nach der circa 14 stündigen Busfahrt erreichten wir endlich unser Ziel, den Gardasee. Wir wurden auf einem Campingplatz in einfach eingerichteten Mobilheimen untergebracht, in denen wir uns selbst versorgen mussten. Den ersten Tag, also den Montag, bekamen wir zur freien Verfügung gestellt. Es wurde eingekauft, der Campingplatz und die Umgebung  besichtigt, sich ausgeruht oder auch im Gardasee schwimmen gegangen, da das Wetter gut und warm war.

Am Dienstag stand eine Tagestour nach Mailand auf dem Plan. Wir traten frühmorgens die zweistündige Busfahrt an, damit wir rechtzeitig an unserem Ziel ankommen. Nach langer Parkplatzsuche ließen uns die Busfahrer an dem Schloss „Castello Sforzesco“ raus, von wo aus die anschließende Stadtrundführung begann, in welcher wir einige bedeutende Sehenswürdigkeiten Mailands und die Geschichte der Stadt besser kennen lernen konnten. Anschließend ging es in das „Leonardo Da Vinci Nationalmuseum für Technik und Wissenschaft“, in dem wir uns die Ausstellung eigenständig anschauen konnten. Danach war die verbleibende Zeit bis zur Rückreise freigestellt, die von den meisten für Shopping oder Essen genutzt wurde.

Als am Mittwoch alle ausgeschlafen und einigermaßen fit waren, ging es am frühen  Mittag zum Wunschprogramm, dem Raften. Unser Ziel lag in den Bergen Italiens und so bekamen wir die Möglichkeit, uns die schöne Natur von Italien anzuschauen. Leider war das Wetter regnerisch und sehr kalt. Nachdem die Busfahrt, welche sich mit dem großen Reisebus in den engen Gassen des Bergdorfes schwierig gestaltet hatte, geschafft war, wurden wir von den Organisatoren des Raftings mit Neoprenanzügen, Schwimmwesten und Helmen ausgestattet. Anschließend ging es mit dem Bus des Raftingteams zu unserem Startpunkt, bei welchem wir eine kurze Einweisung bekamen und uns in drei Teams aufteilten. Dann ging die zwei Stunden dauernde Tour los. Ein Highlight hierbei war eine alte Mauer, von der wir in den Fluss springen konnten. Trotzdem war die Erleichterung groß, als das Frieren ein Ende hatte und wir unsere warmen Sachen anziehen konnten und uns auf die Rückreise Richtung Campingplatz machten. Wieder angekommen wurde heiß geduscht, gekocht, und später saßen die meisten noch zusammen, um den Abend ausklingen zu lassen.

Am Donnerstag stand vor der Rückreise noch ein Ausflug nach Verona an. Nachdem alle Mobilheime geputzt und geräumt waren und die Koffer im Bus verstaut wurden, lief die Gruppe gemeinsam zum Bahnhof, denn es ging mit dem Zug nach Verona.  Angekommen in Verona wurde die Gruppe in die beiden Leistungskurse geteilt, und die beiden Gruppen bekamen jeweils eine Stadtführerin, die uns Verona unter dem leitenden Thema „Romeo und Julia“ zeigten. Wir besuchten unter anderem das „Büro“ von Julia, in dem die an sie geschriebenen (Liebes-)Briefe, ausgewertet und beantwortet werden, sowie auch den bekannten Balkon von Julia. Anschließend hatten wir erneut Zeit zur freien Verfügung. Nachdem die letzten Souvenirs gekauft und das letzte Mal italienisch gegessen wurde, ging es mit dem Zug wieder zurück zum Campingplatz, wo der Bus abfahrbereit auf uns wartete. Die erneut etwa 14 stündige Rückreise konnte angetreten werden und wir erreichten morgens unser Ziel, Münster.

Alles in allem kann man zusammenfassen, dass die Studienfahrt nach Italien eine abwechslungsreiche und gut organisierte Studienfahrt war. Auch die Stimmung in der Gruppe war großenteils entspannt und ausgelassen, was auch die Busfahrt nicht allzu anstrengend werden ließ.

Lena Fegeler