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31.12.2005

Drehtür-Modell/Zwei-Sprachenmodell

Warum nicht einmal neue Wege einschlagen! Seit vier Jahren bietet das Gymnasium Geschwister-Scholl sprachlich besonders begabten Schülern die Möglichkeit an, im 7. bzw. jetzt 6. Jahrgang   neben Englisch nicht nur eine, sondern zwei weitere Sprachen zu erlernen!. D.h. die Schüler erlernen gleichzeitig Französisch und Latein, wobei sie sich aber vorher auf ein versetzungsrelevantes Fach festgelegt haben. Die Klassenlehrer haben in Absprache mit der Fachlehrern der Hauptfächer die geeigneten Schüler festgelegt und den ausgewählten Schülern einen entsprechenden Vorschlag gemacht. Diesen Vorschlag können die Schüler ablehnen oder zustimmen.

Bei diesem "Dreh-Tür-Modell" werden diese Schüler in zwei Stunden mit Schülern, die dieses Modell nicht gewählt haben, zusammen unterrichtet und jeweils eine Stunde in Französisch und in Latein in einer 7. Stunde. Während sie also in drei Wochenstunden Latein erlernen und in drei Wochenstunden Französisch, decken Schüler, die "nur" eine neue Sprache im 7. Jahrgang erlernen mit vier Wochenstunden ihre zweite Fremdsprache ab.

Dieses Modell ist für alle Schüler vorteilhaft, denn die Schüler lernen entweder gleich Französisch und Latein - wobei sie nach jedem Halbjahr aus diesem Modell aussteigen können und daher überhaupt kein erhöhtes Risiko eingehen müssen - oder sie wählen wie in anderen Schulen normal eine zweite Fremdsprache - wobei sie dann zwei Stunden ohne die "anderen" in Kleingruppen unterrichtet werden. Die Ergebnisse der Leistungsmessungen zeigen uns, dass diese Schüler durchaus davon profitieren!

Gegenwärtig haben im 6. Jahrgang 14, im 7. Jahrgang 16 Schüler das Zweisprachenmodell gewählt, im 8. Jahrgang 13 Schüler, im 9. Jahrgang 12 und im 10. Jahrgang 8 Schüler.

Aktuell wird überlegt, wie das Zweisprachen-Modell bei der aktuellen Verkürzung der Schulzeit weiter genutzt werden kann.




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