Zum Inhalt springen

Verstärkung im Stiftungsvorstand

Weil Sara Birkner (Beiratsmitglied) im nächsten Schuljahr ins Ausland geht und Frieda Janzing (stellvertretene Vorsitzende) mit Aufgaben für die SV eingespannt ist, sind zur Verstärkung des Stiftungsvorstandes als neues Beiratsmitglied Lisa Hake und zur stellvertretenden Vorsitzende Halima Yusuf (beide bisher Patenprojektleiterinnen) gewählt worden. Wir freuen uns über das neue Team und bedanken uns ganz herzlich für die viele gute Arbeit, die Sara und Frieda in den letzten Jahren als Vorstandmitglieder für die Stiftung geleistet haben.

Die Stiftung Courage stellt sich vor

Auf dem Scholl-Tag 2014 ist ein kurzes Info-Video über die Schüler-Stiftung Courage entstanden.

Zudem pflegt die Stiftung auch eine eigene Website.

Gründung Courage-Schüler-Stiftung 

"Courage-Schüler-Stiftung - Schüler setzen Zeichen", so lautet der offizielle Name der Schülerstiftung, die von 20 Initiatoren aus der Oberstufe des Geschwister-Scholl-Gymnasiums gegründet wurde. Die Idee war entstanden, als sich der Abschlussjahrgang überlegte, wie das übrig bleibende Geld des Abiturballs sinnvoll verwendet werden könnte. Mit der Stiftung fanden sie eine Anlage, die langfristig hält und auf die die Abiturienten auch nach ihrem Abschluss zurück blicken können.

Als Ziel haben es sich die Grundsteinleger San Sa Nie Keizers, Pirkko Kettner, Anna Lena Knöfler, Hannah Richter und Manh Hung Truong aus der Stufenleitung der Jahrgangsstufenleitung der 13, Matthias Keil aus der 11. Klasse als Sprecher der Schülervertretung und Constanze Mönig aus der Jahrgangsstufe 12 gesetzt, Kinder und Jugendliche im Bereich der Bildung zu fördern. Dieser sehr breit gefächerte Ansatz geht von der, in der gemeinsam mit Paul Claahsen vom kommunalen Stiftungsmanagement der Stadt Münster ausgearbeiteten Präambel festgehaltenen, Annahme aus, dass "ein Teil unserer Kinder und jungen Menschen nicht mehr in ausreichendem Maße flankierende Hilfen zur allgemeinen Bildung erhalten". Dabei geht es vor allem um die sowohl finanzielle als auch persönliche Unterstützung von sozial benachteiligten Kindern.

Projekte können dabei sowohl die Anschaffung von Schulbüchern oder die Unterstützung bei einem Schüleraustausch sein als auch die Vermittlung von Schülern des Geschwister-Scholl Gymnasiums als Nachhilfelehrer an die Kinderhauser Arbeitslosenhilfe (KAI). Ins Auge gefasst haben die Schüler auch bereits die Gründung einer Theater-AG an einer Grundschule um so spielerisch an gesellschaftliche Probleme heranführen und soziale Eingliederung in Gruppen fördern zu können.

Den finanziellen Grundstock wird die derzeitige 13 mit den nicht für den Abiball verwendeten Erlösen aus Abipartys, Abizeitung, Kiosk oder Nikolausaktion legen. Dann fällt am 1. April 2006 mit einer offiziellen Präsentation der Startschuss für eine Werbekampagne, die weitere Gelder für die Stiftung einbringen soll. Die Arbeit der Stiftung wird in vielen kleinen Schritten von statten gehen, soll dafür aber auch langfristig halten, wie Anna Lena Knöfler versicherte. Die Verantwortung wird immer an die nachrückenden Schüler der Oberstufe weiter gegeben, so dass sich mit der Zeit eine Tradition entwickeln wird.

Wichtig ist für die Initiatoren, dass die ganze Schule hinter dem Projekt steht. Es wurde die gesamte Schülerschaft informiert und die Einwilligung der Jahrgangsstufe 13 und der Schulpflegschaft eingeholt, wobei besonders letztere die Idee mit großem Beifall aufnahm, wie Schulleiter Heinz Beumer berichtete. "Ich finde es einfach bemerkenswert", kommentierte Beumer. "Die Schüler senden damit ein sehr großes Signal". Tatsächlich handelt es sich bei der Schülerstiftung des Geschwister-Scholl-Gymnasiums um die erste ihrer Art in NRW und es besteht die Hoffnung auf ein reges Engagement von Politikern und Sponsoren.